Am 09. Juni ist es wieder so weit. In über 100 Städten gehen SchülerInnen, Azubis und Studierende auf die Straße, um gegen die miserablen Zustände im Bildungssystem zu demonstrieren. Die Kritik ist vielfältig: Auf der einen Seite fehlt Geld für wichtige Investitionen, wenn es etwa um mehr LehrerInnen, kleinere Klassen und gebührenfreie Bildung geht. Andererseits kritisieren wir, dass junge Menschen in Schule, Betrieb und Studium lediglich für den späteren Verwertungsprozess auf dem Arbeitsmarkt vorbereitet werden, statt selbstbestimmt Lernen und sich entfalten zu können.